Kassenbon-App: Bon fotografieren statt abtippen
Was eine Kassenbon-App leisten sollte — und was die meisten nicht tun
Die meisten Apps in dieser Kategorie speichern den Bon als Bild und den Betrag als Zahl. Damit lässt sich beantworten, wie viel du bei Rewe ausgegeben hast. Nicht beantworten lässt sich, was du gekauft hast, welcher Artikel teurer geworden ist und welcher Laden für deinen tatsächlichen Warenkorb der günstigere ist. Genau dafür braucht es die Artikel-Ebene.
| Bon als Bild ablegen | Summe erfassen | Artikel-Ebene (Belegio) | |
|---|---|---|---|
| Beleg wiederfinden | ja | ja | ja |
| Monatssumme | nein | ja | ja |
| Ausgaben nach Kategorie | nein | teilweise | ja |
| Einzelne Artikel durchsuchbar | nein | nein | ja |
| Preisverlauf je Produkt | nein | nein | ja |
| Ladenvergleich am eigenen Warenkorb | nein | nein | ja |
| Rabatte und Mehrwertsteuer getrennt | nein | nein | ja |
So funktioniert das Scannen
- Foto. Du fotografierst den Bon in der App — oder teilst ihn aus einer anderen App hinein.
- Erkennung. Eine Texterkennung liest Geschäft, Datum, jede Artikelzeile, Rabatte und die Mehrwertsteuerstätze aus. Das dauert rund zehn Sekunden.
- Gegenprobe. Vor dem Speichern vergleicht Belegio die Summe der einzelnen Artikel mit dem Gesamtbetrag auf dem Bon. Weicht etwas ab, siehst du es sofort — statt es Wochen später in einer falschen Auswertung wiederzufinden.
- Korrigieren. Sitzt eine Kategorie falsch, änderst du sie mit einem Tipp. Die App merkt sich die Korrektur dauerhaft für denselben Artikel.
Was danach möglich ist
- Artikel-Suche. Jeder je gescannte Artikel ist auffindbar. Wie oft hast du Butter gekauft, was hat sie gekostet, wo war sie am günstigsten.
- Preisverlauf. Der Preis eines Produkts über die Monate als Verlauf — aus deinen eigenen Einkäufen, nicht aus einer Statistik.
- Kategorien. Sieben Oberkategorien über siebenundzwanzig Unterkategorien. Ein Tipp klappt auf, ein weiterer führt in die gefilterte Liste.
- Budgets. Monatslimits je Kategorie, mit Hinweis, bevor das Limit voll ist.
- Fixkosten. Abos wie Streaming oder Handyvertrag zählen in die Monatssumme und erinnern vor der nächsten Abbuchung.
- Coach. Eine Frage in normaler Sprache — „Was habe ich diesen Monat bei Lidl ausgegeben?“ — beantwortet aus deinen eigenen Zahlen.
Was mit den Bons passiert
Deine Belege und Auswertungen liegen auf einem Server in Deutschland. Für die Texterkennung wird das Foto an einen KI-Dienst in den USA geschickt — erst nach deiner ausdrücklichen Einwilligung, die du jederzeit widerrufen kannst; danach werden keine Fotos mehr übertragen. Deine Einkaufsdaten werden nicht an Werbepartner weitergegeben und nicht verkauft. Konto und Daten lassen sich vollständig in der App löschen.