Kassenbon-App: Bon fotografieren statt abtippen

Eine Kassenbon-App speichert Einkaufsbelege digital und wertet sie aus. Belegio geht einen Schritt weiter als die Summe: Du fotografierst den Bon, und die App liest jeden einzelnen Artikel heraus — mit Name, Menge, Einzelpreis, Rabatt und Mehrwertsteuer. Aus diesen Positionen entstehen Monatsübersichten, Preisverlaufe je Produkt und ein Ladenvergleich auf Basis deiner echten Einkäufe. Ohne Tippen, ohne Tabellenblatt, ohne Zugriff auf dein Bankkonto. Kostenlos für iPhone und Android; die Daten liegen auf einem Server in Deutschland.

Was eine Kassenbon-App leisten sollte — und was die meisten nicht tun

Die meisten Apps in dieser Kategorie speichern den Bon als Bild und den Betrag als Zahl. Damit lässt sich beantworten, wie viel du bei Rewe ausgegeben hast. Nicht beantworten lässt sich, was du gekauft hast, welcher Artikel teurer geworden ist und welcher Laden für deinen tatsächlichen Warenkorb der günstigere ist. Genau dafür braucht es die Artikel-Ebene.

Bon als Bild ablegenSumme erfassenArtikel-Ebene (Belegio)
Beleg wiederfindenjajaja
Monatssummeneinjaja
Ausgaben nach Kategorieneinteilweiseja
Einzelne Artikel durchsuchbarneinneinja
Preisverlauf je Produktneinneinja
Ladenvergleich am eigenen Warenkorbneinneinja
Rabatte und Mehrwertsteuer getrenntneinneinja

So funktioniert das Scannen

  1. Foto. Du fotografierst den Bon in der App — oder teilst ihn aus einer anderen App hinein.
  2. Erkennung. Eine Texterkennung liest Geschäft, Datum, jede Artikelzeile, Rabatte und die Mehrwertsteuerstätze aus. Das dauert rund zehn Sekunden.
  3. Gegenprobe. Vor dem Speichern vergleicht Belegio die Summe der einzelnen Artikel mit dem Gesamtbetrag auf dem Bon. Weicht etwas ab, siehst du es sofort — statt es Wochen später in einer falschen Auswertung wiederzufinden.
  4. Korrigieren. Sitzt eine Kategorie falsch, änderst du sie mit einem Tipp. Die App merkt sich die Korrektur dauerhaft für denselben Artikel.

Was danach möglich ist

  • Artikel-Suche. Jeder je gescannte Artikel ist auffindbar. Wie oft hast du Butter gekauft, was hat sie gekostet, wo war sie am günstigsten.
  • Preisverlauf. Der Preis eines Produkts über die Monate als Verlauf — aus deinen eigenen Einkäufen, nicht aus einer Statistik.
  • Kategorien. Sieben Oberkategorien über siebenundzwanzig Unterkategorien. Ein Tipp klappt auf, ein weiterer führt in die gefilterte Liste.
  • Budgets. Monatslimits je Kategorie, mit Hinweis, bevor das Limit voll ist.
  • Fixkosten. Abos wie Streaming oder Handyvertrag zählen in die Monatssumme und erinnern vor der nächsten Abbuchung.
  • Coach. Eine Frage in normaler Sprache — „Was habe ich diesen Monat bei Lidl ausgegeben?“ — beantwortet aus deinen eigenen Zahlen.

Was mit den Bons passiert

Deine Belege und Auswertungen liegen auf einem Server in Deutschland. Für die Texterkennung wird das Foto an einen KI-Dienst in den USA geschickt — erst nach deiner ausdrücklichen Einwilligung, die du jederzeit widerrufen kannst; danach werden keine Fotos mehr übertragen. Deine Einkaufsdaten werden nicht an Werbepartner weitergegeben und nicht verkauft. Konto und Daten lassen sich vollständig in der App löschen.

Häufige Fragen

Muss ich jeden Bon fotografieren?
Nein. Wer nur die großen Wocheneinkäufe scannt, hat den größten Teil der Haushaltsausgaben erfasst. Die Auswertungen funktionieren auch mit Lücken — sie werden nur genauer, je vollständiger die Daten sind.
Funktioniert das mit allen Kassenbons?
Europäische Bons sind erprobt — Supermärkte, Drogerie, Restaurant, Baumarkt. Bons aus den USA oder Japan sind nicht getestet; dort können Format und Steuerlogik abweichen.
Brauche ich Zugriff auf mein Bankkonto?
Nein. Belegio verbindet sich mit keiner Bank. Grundlage sind ausschließlich die Bons, die du selbst scannst — Barzahlung eingeschlossen, die in Banking-Apps gar nicht auftaucht.
Was kostet die App?
Die Grundversion ist kostenlos und enthält nicht-personalisierte Werbung, mit zehn Scans am Tag. Belegio Premium kostet 3,99 € im Monat, hebt das Scan-Limit an und ist werbefrei. Jederzeit kündbar über die Einstellungen deines App-Store- oder Google-Play-Kontos.
Was passiert, wenn die Erkennung einen Fehler macht?
Die App vergleicht die Artikelsumme mit dem Gesamtbetrag und zeigt Abweichungen vor dem Speichern an. Jede Zeile lässt sich von Hand korrigieren.

Jetzt kostenlos starten

Verfügbar für iPhone und Android.