Finanzguru-Alternative ohne Bankzugang

Finanzguru ist eine starke App, wenn du deine Konten verknüpfen willst: Sie zeigt deine Umsätze an einem Ort, erkennt Verträge und hilft beim Kündigen. Für viele passt das. Diese Seite ist für alle, bei denen es nicht passt — weil sie keine Bankzugangsdaten in eine App geben wollen oder wissen möchten, was in einem Einkauf war, nicht nur wie viel.

Wann Belegio besser passt

  • Du willst deine Bankzugangsdaten nicht in eine App geben. Belegio braucht keinen Bankzugang und keinen Login bei einem Händler. Du fotografierst den Kassenbon, mehr nicht.
  • Du willst wissen, was im Einkauf war. Auf dem Konto steht „Lidl, 67,43 €“. Belegio liest jeden Artikel vom Bon und ordnet ihn einer Kategorie zu — du siehst, wie viel davon Lebensmittel war und wie viel Haushalt oder Drogerie.
  • Ihr seid zu zweit. Zwei Konten können einen Haushalt teilen und dieselben Zahlen sehen. Geteilt wird erst, wenn ihr euch gegenseitig als Partner eintragt; einzelne Belege oder Artikel lassen sich als privat markieren.
  • Du zahlst oft bar. Ein Bareinkauf taucht auf dem Konto nicht als Einkauf auf. Ein Bon ist ein Bon, egal wie bezahlt wurde.

Der Unterschied auf einen Blick

FinanzguruBelegio
DatenquelleBankkonten (Kontoverknüpfung)Kassenbons (Foto, Galerie, PDF)
DetailtiefeBuchung bzw. Umsatzjeder Artikel mit Preis und Kategorie
Barzahlungennicht geprüftja, über den Bon
Gemeinsamer Haushalt mit privaten Belegennicht geprüftja, beidseitige Zustimmung nötig
Preisverlauf einzelner Produktenicht geprüftja, aus deinen eigenen Bons
Bankzugang nötigfür den Kernnutzen janein
BezahlversionFinanzguru Plus 0,99 € pro WochePremium 3,99 € pro Monat
Kostenlos nutzbarja, Basisversionja, 10 Scans am Tag, mit Werbung

Stand Oktober 2026. Angaben zu Finanzguru laut Store-Eintrag und Website des Anbieters; maßgeblich sind die aktuellen Angaben dort. Die mit „nicht geprüft“ markierten Zeilen wurden nicht durch Testen der App verifiziert.

Wann du besser bei Finanzguru bleibst

  • Du willst alle Konten, Depots und Verträge an einem Ort sehen.
  • Dir reichen Summen pro Buchung, und du möchtest gar nichts fotografieren.
  • Du nutzt die Vertragserkennung und den Kündigungsservice.

Beides zusammen?

Das geht. Finanzguru für Konten und Verträge, Belegio für den Inhalt der Einkäufe — die Apps greifen nicht ineinander, und Belegio braucht keinen Bankzugang.

Wie Belegio funktioniert

  1. Bon fotografieren, aus der Galerie wählen oder als PDF teilen.
  2. Belegio liest Laden, Datum und jeden Artikel mit Menge, Preis und Rabatt. Vor dem Speichern prüft die App, ob die Summe der Artikel zum Gesamtbetrag passt.
  3. Prüfen und speichern. Ist ein Artikel falsch einsortiert, korrigierst du ihn einmal; die Korrektur gilt für alle gleichnamigen Artikel in deinen Daten, auch rückwirkend.

Ehrlich zu den Grenzen

Belegio liest keine Kontoumsätze und ersetzt keine Banking-App: Einnahmen, Kontostände und Überweisungen siehst du hier nicht. Für die Texterkennung geht das Bild nach deiner Einwilligung an einen KI-Dienst in den USA. Und Belegio ist deutlich jünger und kleiner als Finanzguru.

Häufige Fragen

Ist Belegio kostenlos?
Ja, mit 10 Scans am Tag und nicht-personalisierter Werbung. Premium kostet 3,99 € im Monat: bis zu 50 Scans am Tag, keine Werbung, und Berichte, Budgets, Rückblick und Preis-Watch ohne Freischalten per Werbevideo. Jederzeit kündbar über dein App-Store- bzw. Google-Play-Konto.
Was passiert mit meinen Bons?
Belegfotos werden verschlüsselt gespeichert; alle Daten liegen auf einem Server in Deutschland (IONOS), die Übertragung ist TLS-verschlüsselt. Für die Texterkennung geht das Foto nach deiner ausdrücklichen Einwilligung an einen KI-Dienst in den USA (Anthropic, ersatzweise DeepInfra) — so steht es in der Datenschutzerklärung. Deine personenbezogenen Daten werden nicht verkauft. Konto und alle Daten löschst du jederzeit selbst in der App.
Kann ich Belegio und Finanzguru gleichzeitig nutzen?
Ja. Belegio braucht keinen Bankzugang und greift nicht auf andere Apps zu; beide laufen unabhängig voneinander.
Für welche Läden funktioniert das?
Die Erkennung ist für Kassenbons aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelt und getestet — vom Supermarkt über die Drogerie bis zum Restaurant. Passt die Summe der Artikel nicht zum Gesamtbetrag, zeigt die App das vor dem Speichern an.

Jetzt kostenlos starten

Verfügbar für iPhone und Android.