Kassenbon mit ChatGPT auswerten: geht das?
So geht es mit ChatGPT (oder einer anderen KI)
- Bon fotografieren oder den digitalen Bon (eBon) aus der Händler-App speichern, sofern sie ihn als PDF oder Bild teilen lässt.
- Hochladen und diesen Prompt verwenden:
Lies diesen Kassenbon. Gib mir eine Tabelle mit: Artikel, Menge, Einzelpreis, Gesamtpreis, Kategorie (Lebensmittel, Getränke, Drogerie, Haushalt, Sonstiges). Prüfe am Ende, ob die Summe der Artikel mit der Endsumme auf dem Bon übereinstimmt, und sag mir, wenn nicht.
- Nachfragen, zum Beispiel: „Wie viel davon war Drogerie?“ oder „Was war der teuerste Artikel?“
Der wichtigste Teil ist die Summenprüfung am Ende. KI-Modelle können eine Zeile verlesen oder auslassen; die Summe zeigt dir das.
Wo die Grenzen liegen
- Ein Chat ist keine Datenbank. Willst du wissen, ob Butter seit Januar teurer geworden ist, müssen alle Bons dafür im selben Gespräch oder Projekt vorliegen — und mit jedem Monat wird das unübersichtlicher.
- Kategorien hängen vom Prompt ab. Ohne feste Liste kann dieselbe Milch einmal unter „Lebensmittel“ und einmal unter „Milchprodukte“ landen. Monate lassen sich so schwer vergleichen.
- Korrekturen wirken nicht automatisch auf alte Bons. Was du in einem Chat korrigierst, ändert die Auswertungen früherer Chats nicht.
- Zu zweit wird es umständlich. Zwei Personen, zwei Konten, keine gemeinsame Übersicht.
- Datenschutz. Deine Bons liegen dann in deinem KI-Konto. Je nach Anbieter und Einstellung können Inhalte auch zum Training verwendet werden — prüfe die Datenschutz-Einstellungen deines Anbieters.
Wann eine App sinnvoller ist
Wenn du nicht einen Bon verstehen willst, sondern wohin dein Geld über Wochen fließt, brauchst du einen festen Datenbestand. Das macht Belegio:
- Jeder Bon wird gespeichert, jeder Artikel mit Preis und fester Kategorie.
- Die Summenprüfung läuft automatisch: Vor dem Speichern prüft die App, ob die Summe der Artikel zum Gesamtbetrag passt.
- Einmal korrigieren, gemerkt. Korrigierst du eine Kategorie, gilt das für alle gleichnamigen Artikel in deinen Daten, auch rückwirkend.
- Preisverlauf für Produkte, Monatsübersicht und Budgets.
- Fragen stellen wie im Chat: „Ist Milch teurer geworden?“ Der Belegio-Coach antwortet mit Zahlen aus deinen gespeicherten Bons; er bekommt dafür keine Belegfotos, nur zusammengefasste Kennzahlen.
- Zu zweit: gemeinsame Übersicht, private Belege bleiben privat.
Auch Belegio nutzt KI, um den Bon zu lesen: Das Foto geht nach deiner ausdrücklichen Einwilligung an einen KI-Dienst in den USA (Anthropic, ersatzweise DeepInfra). Belegfotos werden verschlüsselt gespeichert; alle Daten liegen auf einem Server in Deutschland (IONOS), die Übertragung ist TLS-verschlüsselt. Deine personenbezogenen Daten werden nicht verkauft.
Häufige Fragen
Kann ChatGPT einen zerknitterten Bon lesen?
Das hängt vor allem vom Foto ab: scharf, gerade, gut beleuchtet. Bei langen Bons hilft es, in zwei Fotos aufzuteilen. Die Summenprüfung zeigt dir, ob etwas fehlt.
Was ist ein eBon?
Ein digitaler Kassenbon, den manche Händler in ihrer App oder per E-Mail bereitstellen. Lässt sich der eBon als PDF oder Bild teilen, kann ihn auch Belegio einlesen.
Ist Belegio kostenlos?
Ja, mit 10 Scans am Tag und nicht-personalisierter Werbung. Premium kostet 3,99 € im Monat: bis zu 50 Scans am Tag, keine Werbung, und Berichte, Budgets, Rückblick und Preis-Watch ohne Freischalten per Werbevideo. Jederzeit kündbar über dein App-Store- bzw. Google-Play-Konto.