Haushaltsbuch in Excel: so geht's, und wo es hakt
Die einfache Vorlage: 6 Spalten reichen
| Datum | Laden | Was | Kategorie | Betrag | Wer |
|---|---|---|---|---|---|
| 07.08. | Lidl | Wocheneinkauf | Lebensmittel | 50,15 € | wir |
Dazu ein zweites Blatt mit einer Pivot-Tabelle: Summe je Kategorie und Monat. Mehr brauchst du am Anfang nicht.
Tipps, damit es länger hält:
- Höchstens 8 bis 10 Kategorien. Wer mit 30 startet, gibt auf.
- Einmal pro Woche eintragen, nicht nach jedem Einkauf.
- Bons in einem Umschlag sammeln, bis du einträgst.
- Nach dem ersten Monat nur eine Frage stellen: Welche Kategorie hat mich überrascht?
Wo Excel an seine Grenzen kommt
Der Wocheneinkauf ist eine Zeile. Im Beispiel oben stehen 50,15 € unter „Lebensmittel“. Auf dem echten Bon waren es 28 Artikel, und mehr als ein Drittel davon war gar kein Essen, sondern Kleidung, Freizeit und Haushalt. Wer jeden Artikel einzeln eintippt, braucht pro Bon mehrere Minuten.
Preise verfolgen geht praktisch nicht. Um zu sehen, ob Butter teurer geworden ist, müsstest du jeden Artikel mit Preis erfassen und gleich benennen.
Zu zweit wird es unübersichtlich. Zwei Leute, eine Datei, verschiedene Schreibweisen.
Die Alternative: Bon fotografieren statt tippen
Eine Kassenbon-App wie Belegio liest den Bon vom Foto: Laden, Datum und jeden Artikel mit Menge, Preis und Rabatt. Die App sortiert alles in 27 Kategorien und zeigt dir den Monat, den Preisverlauf je Produkt und welcher Wochentag am teuersten ist.
- Kein Tippen. Foto machen, kurz prüfen, fertig.
- Kein Bankzugang. Du gibst nur die Bons, die du willst.
- Zu zweit. Partner einladen, private Bons bleiben privat.
- Export als CSV mit einer Zeile pro Bon (Datum, Laden, Kategorie, Betrag), wenn du deine Monatssummen in Excel weiterführen willst.
Kostenlos mit bis zu 10 Bons am Tag.